Protect your eyes and do something good!

Hallo Mintys!

Wir hoffen, Ihr hattet ein wunderschönes Pfingstwochenende! Das Wetter war einfach traumhaft!
Deshalb dachten wir, dass es genau der richtige Moment ist, Euch eine ganz spezielle Marke vorzustellen, welche nicht nur Eure Augen schützt, sondern zugleich hilft, das Augenlicht von vielen Menschen in Afrika zu verbessern: Pala Eyewear!



 

 

 

 

 

 

 

Wir möchten den Gründer, John Pritchard gleich selbst zu Wort kommen lassen:

Wann ist Dir die Idee zu Pala Eyewear gekommen und weshalb Sonnenbrillen?
 
Die Initialzündung kam mit meinem Wunsch, etwas Sinnvolles aus meinem Leben zu machen. Ich wollte aber nicht nur meinem Leben einen neuen Sinn geben, sondern zugleich anderen helfen, um nicht in dreissig Jahren in meinem Schaukelstuhl zurückzulehnen, im Wissen, dass ich nicht zumindest versucht habe, etwas Positives für diesen Planeten geschaffen zu haben.
Und das versuchte ich nun, indem ich ein Geschäft gründete mit einem sozialen Grundgedanken.
Der Samen zu meiner Idee wurde vor zehn Jahren gepflanzt. Normalerweise würde man vielleicht zuerst das Produkt definieren und dann schauen, wie man es mit einem sinnvollen Projekt verknüpfen könnte. Bei mir war es genau umgekehrt. Ich habe mir zuerst überlegt, wo ich etwas Gutes bewirken könnte. Eines der Themen die mich stark beschäftigte, waren Brillen für Afrika. 1.2 Millionen Menschen weltweit sehen nicht gut, und das aus dem einfachen Grund, weil sie keine Mittel verfügen, um eine Augenkorrektur in Form einer Brille oder einer Operation zu bekommen.
Für mich ist die Sehkraft eines der potentesten Mittel Armut zu bekämpfen. Denn jemand der gut sieht kann lesen und schreiben lernen und findet so viel einfacher eine Arbeit. Es ist so einfach und so effektiv.

So hatte ich eine Mission gefunden. Nun musste ich ein Produkt finden, welches zu meiner Mission passen würde. Wie ihr seht, waren Sonnenbrillen nicht der Ausgangspunkt, sondern die logische Folge. Ich hatte keine Erfahrung im Modebereich und noch weniger, wenn es um Brillen ging. Also musste ich viel dazulernen und ein Team von erfahrenen Personen aufbauen, welche die Geschäftsidee in die richtige Richtung steuern konnten.

Was ist die DNA Deiner Marke?
  
Für mich ist Pala eine Marke, die von einem Zweck angetrieben wird. Natürlich müssen wir ein gutes Produkt anbieten, aber ist Pala viel mehr, nämlich ein Produkt, welches nicht nur für den Träger einen Mehrwert bringt, sondern für die ganze Welt. 
Wenn Ihr mich fragt, was den typischen Kunden von uns ausmacht, dann würde ich sagen, dass unsere Brillen für diejenigen designt sind, welche die Notwendigkeit für eine bessere Zukunft sehen, diejenigen, welche die Welt in der wir leben wertschätzen und nur das Beste für sie wünschen.
Unsere 2020-Kollektion reflektiert das perfekt: Sie ist nicht nur angenehm zu tragen, stylish und zeitlos zugleich, auch die Rahmen sind so hochwertig, dass sie ihren Dienst viele Jahre erfüllen. Sie sind aus Bioacetat (ohne Plastik) und 100%biologisch  abbaubar. Unsere Kunden schätzen unsere Philosophie, dass es nicht nur um Mode geht, sondern um ein Qualitätsprodukt, mit einem nachhaltigen Kerngedanken.Die

Weshalb unterstützt Du mit Deiner Marke gerade Afrika? Hast Du eine spezielle Verbindung zu diesem Kontinent?   
 
Ich hatte das Glück, dass ich in meinen frühen Zwanziger Afrika bereisen durfte. Ich fühlte sofort eine Verbindung zu den Leuten, zu der Kultur und zu der unglaublichen Landschaft. Die atemberaubende Aussicht über Rift Valley, vom Kilimanjaro, die wilden Tiere die durch die die Weiten der Serengeti ziehen….das ist Natur vom Feinsten und einmalig. Diese unvergesslichen Momente lösten in mir eine grosse Ehrfurcht von der Natur aus und weckten in mir eine grosse Dankbarkeit und Verbindung mit unserem Planeten. Wir stoppten in vielen kleinen abgelegenen Dörfern, trafen Familien und alle nahmen uns mit offenen Armen auf. Sie leben ein einfaches Leben, fernab all der modernen Statussymbolen, aber ich zweifelte keinen Moment lang, dass ihre Dankbarkeit fürs Leben nicht gleich gross wie meine war, wenn nicht noch grösser. Zudem beeindruckte mich ihr Gemeinschaftssinn, welcher in unserer modernen Welt leider oft verloren gegangen ist… 

In manchen afrikanischen Ländern haben fast 98% der Menschen nicht die Möglichkeit an Brillen zu kommen und Brillen gehören meiner Meinung nach zu den mächtigsten wirtschaftlichen Werkzeugen, die man jemandem geben kann.
Deshalb schlossen wir uns mit der Wohltätigkeitsorganisation «Vision Aid Overseas» zusammen, um etwas zu bewirken. Sie organisieren Projekte in entfernten Dörfern über fünf afrikanische Länder, und ich merkte, dass wir in für viele dieser Bewohner wirklich eine Verbesserung erreichen konnten, in dem wir Subventionen für «Sehkraft-Projekte» tätigen.

Wie bedeutet für Euch Nachhaltigkeit und Fairness? 
 
Für mich persönlich bedeutet Nachhaltigkeit so zu leben, dass ich nicht viel mehr konsumiere, als was ich wieder zurückgeben kann. Das heisst, ich versuche auf unseren Planeten acht zu geben, so dass er weiterhin auf uns achtgeben kann. Es ist ein Streben nach einem harmonischen und gesunden Gleichgewicht.

Das ist aber einfach gesagt als gemacht. Leider gibt es noch nicht genug Möglichkeiten um sicherzustellen, dass wir in jedem Bereich eine Wahl haben nachhaltig zu leben. Zweifelsohne fühlen wir uns oft machtlos und hinterfragen, ob wir wirklich etwas bewirken können, wenn man das grosse Ganze betrachtet. Aber ich bin ein grosser Verfechter der Idee, dass auch viele kleine Schritte etwas Grosses bewirken. Denn irgendwo muss man ja beginnen. Jeder kann mit keinen Schritten beginnen, diese in eine Gewohnheit umwandeln, und dann den nächsten keinen Schritt machen. Ich bin überzeugt, dass es viel effektiver ist, wenn viele Leute versuchen kleine, vielleicht nicht immer hundertprozentig perfekte Veränderungen herbeizuführen, als ein paar Wenige, die alles richtig machen.

Diese Herangehensweise nutze ich auch für mein Geschäft. Hätte ich versucht, eine Marke zu gründen, die von Anfang an alles perfekt macht, hätte ich nie gestartet.
Pala versucht schrittweise positive Veränderungen herbeizuführen und jetzt, nach vier Jahren kann ich mit Stolz sagen, dass ich an einem Punkt angelangt bin wo ich wirklich zufrieden mit unserem Produkt und der Philosophie dahinter bin. Natürlich gibt es noch viel zu tun, wir stehen niemals still und ruhen uns auf dem aus, was wir bereits erreicht haben. Natürlich hinterlassen wir bereits durch das Herstellen unseres Produktes einen ökologischen Fussabdruck. Deshalb fokussieren wir uns immer darauf, die besten Technologien anzuwenden und mit den besten Partnern zu arbeiten, um diesen möglichst gering zu halten.

Viele Menschen sind sehr skeptisch gegenüber nachhaltigen und fairen Brands; sie sehen das als nettes Aushängeschild um mehr zu verkaufen. Was sagst Du zu diesen Menschen?
 
Ich stimme mit Dir völlig überein. «Nachhaltigkeit» ist zu einem Modewort verkommen und wir haben einen grossen Anstieg an Marken beobachtet, die dieses Aushängeschild nutzen. Skeptiker mögen denken, dass dies nur passiert, weil es so trendy geworden und ein potentes Marketingtool ist, aber ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Prozess durch viele neuen nachhaltige Marktteilnehmer ins Rollen gekommen ist, die realisiert haben, dass sich die Zeiten ändern und dass

Nachhaltigkeit ein Muss ist, wenn man langfristig bestehen möchte. Wenn man auf die jüngeren Generationen schaut, dann bin ich zuversichtlich, dass sie Geschäftsmodelle, die Profit über Zweck stellen, nicht länger tolerieren werden.

Je mehr nachhaltige Marken es gibt, je mehr Shops, wie The Mint Corner diese anbieten, desto grösser ist die Auswahl und desto einfacher fällt es den Kunden nachhaltig einzukaufen. Wir möchten hoffen, dass der Erfolg dieser Marken Druck auf die grossen Mitbewerber im Modemarkt macht, welche bis anhin den nachhaltigen Weg gekonnt ignoriert haben, und dass diese die Wichtigkeit erkennen, nicht nur wegen der Nachfrage, sondern viel wichtiger, für die Zukunft unseres Planeten.

Zu guter Letzt denke ich, dass Transparenz ein guter Weg ist, den Skeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem man genau aufzeigt, wie man produziert und den positiven Einfluss mit Zahlen und Fakten belegt. Auf unserer Website erklären wir genau, was wir machen, untermalt von Bildern und Videos. Ich denke, so können wir veranschaulichen, dass Nachhaltigkeit nicht einfach ein nettes Aushängeschild ist, sondern eine Geschäftsphilosophie angetrieben vom Wunsch zu einer besseren Welt beitragen zu können.

Danke vielmals John, für Deine Zeit und dass Du die spannende Geschichte hinter Deinem Brand erzählt hast.

Gerne möchten wir Euch ein paar Eckdaten zu Pala Eyewear geben, falls Ihr gerne noch mehr wissen möchtet findet Ihr hier weitere Details.

Sehkraft wiederherstellen
Für jede Sonnenbrille, die wir verkaufen, spenden wir einen Betrag an «Sehkraft»-Programme in Afrika, subventionieren Augenzentren, Behandlungen und Screening-Programme. Bis heute haben konnten wir bereits tausenden von Menschen mit Sehproblemen Korrekturbrillen ermöglichen, welche ihre Chancen auf ein eigenes Einkommen drastisch verbessern.



Gemeinschaften stärken
Wir möchten nicht nur mit Geld helfen, sondern auch Hilfe zur Selbsthilfe schaffen. Zusammen mit der NGO « with Care4basket » in Ghana beauftragen wir Weber und Weberinnen, unsere Brillenetuis herzustellen. Die handgemachten Etuis werden aus recyceltem Plastik gewoben und jedes wird mit einem Label mit dem Namen des Kunsthandwerkers versehen. Dadurch geben wir diesen Gemeinschaften die Möglichkeit ein Einkommen zu erwirtschaften und ihre Handwerkstraditionen fortzuführen.

 

Nachhaltiges Design
Wir befinden uns auf einer Reise in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft in der Mode. Wir möchten unseren Planeten schützen und deshalb müssen wir unsere Designs so nachhaltig wie möglich gestalten. Seit der 2020-Kollektion werden alle unsere Modelle aus italienischem Bio-Acetat hergestellt. Die meisten Sonnenbrillen werden aus Acetat hergestellt, weil dieses sowohl hochwertig, stabil und flexibel zugleich ist. Acetat ist ein natürliches Material aus Baumwolle und Holzfasern aber
mit ölbasierten Weichmachern versehen. Bio-Acetat aber enthält ausschliesslich biologisch abbaubare Weichmacher, es ist also 100% pflanzlich. Und natürlich genau so wichtig: alle unsere Sonnenbrillen sind vegan und ohne Tierversuche hergestellt.

 

  
Click on the photos to see the Pala Eyewear sunglasses and shop online. 

Und vergesse nicht...
Schütze Deine Augen und tu gleichzeitig etwas Gutes!

Eure Mint Team

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