10 Tipps für ein umweltfreundliches Waschen

Liebe Mintys


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Wir haben Euch auf Instagram gefragt, ob Ihr Tipps möchtet, um Eure Wäsche ökologischer zu waschen. Wegen des positiven Feedbacks haben wir beschlossen, diesem Thema einen Blogpost zu widmen mit 10 Möglichkeiten grüner zu waschen.
Beginnen wir mit dem Offensichtlichen:

ENERGIE REDUZIEREN

1. Trag Deine Kleider mehr als einmal, bevor Du sie wieder wäschst. Unglaublich viele Leute werfen ihre Kleider jeden Abend in den Wäschekorb und ziehen sich an nächsten Tag wieder etwas Frisches an. Natürlich müsst Ihr ein schmutziges, verschwitztes Shirt nicht nochmals tragen, aber gerade Hosen oder Kleider könnt Ihr mehrere Tage tragen, ohne dass sie schmutzig sind oder stinken.


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2. Je kälter ihr wäscht, desto weniger Energie braucht ihr. Der grösste Energieverbraucher einer Wäsche ist das Aufheizen des Wassers: 90% der gesamten Energie wird dafür benötigt, und nur 10% um den Motor der Maschine anzutreiben (Quelle: Treehugger).
Das Waschen mit einer geringeren Temperatur bringt noch einen weiteren grossen Vorteil für die Umwelt: Wusstet Ihr, dass sich mit jedem Waschgang bis zu 700.000 Mikroplastikpartikel von Euren (synthetischen) Kleider lösen und in die Gewässer gelangen? Es wurde nachgewiesen, dass diese Ablösung von Mikroplastikpartikel drastisch reduziert werden kann, wenn man die Wäsche nur bei maximal 30 Grad Celsius wäscht (Quelle: Playmouth University, UK)


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3.Wäscht nur, wenn Ihr auch wirklich genug Schmutzwäsche habt, um die Maschine zu füllen.

4.Wählt eine energie-effiziente Waschmaschine, falls Ihr die Möglichkeit habt, dies
mitzubestimmen.

5.Viele moderne und neue Waschmaschinen haben die Option einer «Kurzwäsche». Wenn Eure Kleider nicht extrem verschmutzt sind, reicht dies völlig aus, um sie sauber und frisch zu bekommen.

6.Hängt Eure Kleider zum Trocknen auf, anstatt den Wäschetrockner zu benutzen. Dies ist nicht nur viel energieeffizienter, sondern oft auch schneller, gerade im Sommer, wenn die Sonne scheint. Ein weiterer Vorteil vom «Sonnentrocknen» ist, dass es oft auch hartnäckige Flecken verschwinden lässt. Zudem bleiben Eure Kleider länger schön, weil sie viel weniger Abnutzung, verursacht durch den Wäschetrockner, aufweisen.



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CHEMIKALIEN VERMEIDEN


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7. Weichspüler belasten die Umwelt stark. Wusstest Du, dass eine Tasse heller Essig den gleichen Effekt hat? Er balanciert den pH-Wert der Seife auf eine natürliche Art und Weise aus und macht Deine Kleider weich und geschmeidig.

8. Es gibt viele natürliche Alternativen zu chemischem Waschmittel. Ihr könnt Waschnüsse verwenden oder noch besser, Rosskastanien, die auch in unseren Gefilden wachsen. Sie beinhalten Saponine, welche Deine Wäsche weich und sauber machen. Hartnäckige Flecken können mit Gallseife vorbehandelt werden.
Sich sein eigenes Waschmittel herzustellen ist eine weitere gute Alternative. Du brauchst nur Waschsoda, Kernseife und ätherische Öle für einen frischen Duft. Im Internet findest Du ganz viele Anleitungen dazu.

9. Falls Du Dein Waschmittel nach wie vor lieber im Supermarkt kaufst, achte Dich darauf, dass es ein umweltfreundliches ist. Fast jeder Supermarkt bietet ein Öko-Waschmittel an.

10.Oft werben die Supermärkte mit «Waschmittel-Schnäppchen»; XXL-Schachteln mit
Waschmittel zu einem unschlagbaren Preis. Diese sind jedoch fast immer mit Füllmaterial gestreckt und viel schwächer konzentriert. Das Füllmaterial ist schädlich für das Wasser und die Umwelt und das vermeidliche Schnäppchen ist eigentlich nichts mehr als ein tiefkonzentriertes umweltbelastendes Waschmittel. Lass Dich also nicht vom Preis blenden, sondern achte Dich viel mehr auf die Konzentration des Inhalts.


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Wir hoffen, dass wir Euch aufzeigen konnten, wie Ihr Eure Wäsche mit einfachen Tricks
grüner und umweltfreundlicher gestalten könnt.


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Wir wünschen Euch eine wunderbare Woche.
Euer Mint Corner

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